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LIEBE RÜTTENSCHEIDER

WILLKOMMEN zur Bürgersprechstunde
Freitags 11.00-13.00 Uhr im
Karl-Hohlmann-Haus.
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Der BVR Bürger- und Verkehrsverein Rüttenscheid e.V. mit dem Essener Bürgertaler ausgezeichnet

Geschrieben von gabriele reinders | unter Aktuell | am 20-03-2013

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Hans-Peter Huch, Oliver Ottmann, Jürgen Büring, Gabriele Reinders

Die CDU im Stadtbezirk II hat am 10.03.2013 den Essener Bürgertaler an den BVR Bürger- und Verkehrsverein Rüttenscheid e.V. verliehen. Nach einem Vortrag von Weihbischof Franz Grave zum Thema „Gesellschaftliche Verantwortung der Christen“ hielt Sozialdezernent Peter Renzel die Laudatio. Danach überreichte Ratsherr Hans-Peter Huch den Bürgertaler stellvertretend an die 2. Vorsitzende Gabriele Reinders. Der Vorsitzende Oliver Ottmann bedankte sich erfreut mit einer Ansprache.

Die Auszeichnung würdigt das über sechzigjährige, soziale und ehrenamtliche Engagement des gemeinnützigen BVRs. Besonders hervorgehoben wurde die Unterstützung der von Karl Hohlmann iniziierten „Stiftung Rüttenscheid“, die sich um Kinder und Jugendliche mit Behinderungen kümmert. Desweiteren der Einsatz, der durch das „Karl-Hohlmann-Haus“ erbracht wird. Das vereinseigene „Karl-Hohlmann-Haus“ war vor drei Jahrzehnten das erste komplett barrierefreie Wohnhaus in Essen und verfügt über 10 behindertengerechte und sozial gebundene Wohnungen, in denen die Mieter ein selbstständiges Leben inmitten Rüttenscheids führen können.

Für all diese Aktivitäten ist der BVR auch weiterhin auf Spenden angewiesen. Vor allem für den großen Traum, ein weiteres Haus dieser Art bauen zu können, um dem enormen Bedarf an barrierefreiem Wohnraum Rechnung zu tragen.

 

v. l. n. r.: P. Renzel, O. Ottmann, J. Büring, F. Grave, H. von Münchhausen, N. Kleine-Möllhoff, G. Reinders, M. Kuhmichel, H.-P. Huch, P. Tuppeck, S. Köhler, M. Hauer

H.-P. Huch, G. Reinders, Weihbischof F. Grave, O. Ottmann

30 Jahre Karl Hohlmann Haus!

Geschrieben von gabriele reinders | unter Aktuell | am 22-10-2012

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http://www.derwesten.de/staedte/essen/sued/buergerverein-ruettenscheid-moechte-zweites-haus-errichten-id7214370.html
22.10.2012 von Jennifer Schumacher WAZ

Als dank des Engagements von Karl-Hohlmann vor 30 Jahren der Grundstein für das nach ihm benannte, erste barrierefreie Haus gelegt wurde, galt Hohlmann als Pionier. Auch drei Jahrzehnte später sind seine Grunsätze noch aktuell, wie bei der Feierstunde des Bürgervereins deutlich wurde.

Bürgermeister Rolf Fliß, Gabriele Reinders (2. Vorsitzende BVR), René Groß (Schatzmeister BVR), Bürgermeister Rudolf Jelinek, Oliver Ottmann (Vorsitzender BVR), Karl-Heinz Hohlmann, Norbert Kleine Möllhoff, Jürgen Büring (Schriftführer BVR) Foto: Fotografie Olaf Fuhrmann

WAZ Derwesten.de 22.10.2012

Den kompletten Artikel und weitere Presseveröffentlichungen können Sie hier

https://www.bvr-ruettenscheid.de/presse/

sehen. Oder klicken Sie OBEN einfach auf den Button PRESSE:

 

Barrierefreiheit seit 30 Jahren im Karl-Hohlmann-Haus

Geschrieben von gabriele reinders | unter Aktuell | am 06-08-2012

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Gerhard Barnscheidt (Bezirksbürgermeister), Oliver Ottmann (Vorsitzender BVR), Robert Leffler (Vorsitzender Blindenhilfsverein Essen).

Das Karl-Hohlmann-Haus des Bürgervereins Rüttenscheid bestärkt seit 30 Jahren behinderte Menschen in ihrem Anspruch auf ein selbstbestimmtes Leben.
Bezahlbarer und vor allem barrierefreier Wohnraum für Senioren in Rüttenscheid ist knapp. Eine oft vergessene Institution, die seit 30 Jahren vormacht, wie es gehen kann, ist das Karl-Hohlmann-Haus. Wie von Geisterhand öffnet sich dort beim Eintreten die breite Eingangstür, eine mittige Rillenlinie weist auch Blinden den Weg: Das nach seinem Stifter benannte Haus an der Rüttenscheider Straße war vor drei Jahrzehnten das erste barrierefreie seiner Art in Essen und feiert im Herbst Geburtstag. Als der Bürger- und Verkehrsverein Rüttenscheid (BVR) vor 60 Jahren gegründet wurde, war Hilfe oberstes Gebot. Die Menschen litten Not, versuchten, die Nachwirkungen des Krieges in den Griff zu bekommen. Damals rief Karl Hohlmann den Verein ins Leben. Seine Überzeugung: „Des Nächsten Leid zu lindern hilft, das eigene zu vergessen.“

Die Ehrenamtlichen des Bürger- und Verkehrsvereins Rüttenscheid (BVR) kümmern sich als Eigentümer um das Management des Hauses, dessen Bewohner mitunter von schweren Schicksalsschlägen gezeichnet sind. Einer von ihnen etwa sitzt im Rollstuhl, nachdem ihn ein Straftäter mit einem Messer angriff und schwer am Rücken verletzte. „Der Täter bekam neun Jahre, ich lebenslänglich. Während sich andere in einer Kneipe nach hübschen Frauen umsehen, schaue ich zuerst, wo die Toilette ist“, hat er einmal zu Oliver Ottmann gesagt, Vorsitzender des ehrenamtlichen BVR.

Auch Renate Geisler gehört zu den Mietern. Lange hat die Rollstuhlfahrerin nach einer Wohnung gesucht, bis sie am 19. Oktober 2006 ins Karl-Hohlmann-Haus zog, ein Datum, das sie nicht vergisst. 72 Quadratmeter mit Balkon sind das eigene Reich der Seniorin, die sich dank Extras wie niedriger Einbauten und Lichtschaltern sowie extrabreiten Türen darin frei bewegen kann. Wenn sie Fragen hat, wendet sich Renate Geisler an das Büro des BVR, das etwa auch Kontakte zu Pflegediensten vermittelt. „Wir bekommen immer wieder Anfragen von Interessenten und würden am liebsten ein zweites Haus dieser Art errichten. Dafür fehlen uns aber die Mittel“, sagt Ottmann, der die Bewohner gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen auswählt. Wichtig seien dabei neben der Behinderung auch der soziale Status. „Wir haben sehr geringe Mieten. Deswegen achten wir schon darauf, dass Menschen einziehen, für die ein solcher Wohnraum sonst nicht bezahlbar wäre“, sagt Ottmann.

Ein Modell, das in Zukunft Nachahmer finden sollte, sagt auch Bezirksbürgermeister Gerhard Barnscheidt, der sich vor Ort ein Bild machte. Als Mitglied des Seniorenbeirats der Stadt Essen kennt er die oft prekäre Wohn- und Lebenssituation für Senioren. Zwei Fördertöpfe mit je 5000 Euro stünden dem Bezirk II etwa für Maßnahmen wie Bordsteinabsenkungen und das Aufstellen von Ruhebänken zur Verfügung. Dass das kaum ausreicht, um den Süden für den demografischen Wandel aufzustellen, ist auch Barnscheidt bewusst. Oliver Ottmann, der beruflich selbst im Immobiliengewerbe tätig ist, weiß, warum die Wohnbaugesellschaften vor Investitionen nach Art des Hohlmann-Hauses zurückschrecken: „Es wirft schlicht zu wenig Rendite ab. Das ist leider bei vielen das schlagende Argument.“
Immer weniger Unterstützer
Auch dem Karl-Hohlmann-Haus, das sich auch aus Spenden finanziert, gehen die Unterstützer aus, wie BVR-Vorstandsmitglied Jürgen Büring bedauert: „Früher gab es vielmehr Menschen, die bereit waren, für solche Zwecke zu spenden. Heute bekomme ich immer häufiger zu hören, dass sich doch der Staat schon kümmert. Das ist traurig.“
                                                                                                                                                                                               Jennifer Schumacher

Modell mit Nachahmungscharakter
Der Bürger- und Verkehrsverein Rüttenscheid versteht sich seit 60 Jahren als überparteiliche und ehrenamtliche Interessenvertretung des Stadtteils.
Gemäß seiner Satzung will der Verein weiteren Wohnraum für Menschen mit Behinderung schaffen.
Jeden Freitag von 11 bis 13 Uhr stehen die Räume des Karl-Hohlmann-Hauses zur Bürgersprechstunde offen.
Weitere Infos zum BVR im Internet auf www. bvr-ruettenscheid.de.

http://www.derwesten.de/staedte/essen/sued/barrierefreiheit-seit-30-jahren-im-karl-hohlmann-haus-id6949491.html

60 Jahre Engagement für die Menschen

Geschrieben von gabriele reinders | unter Aktuell | am 02-02-2012

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Der Bürger- und Verkehrsverein Rüttenscheid besteht seit 60 Jahren. Im Bild der Vorsitzender Oliver Ottmann und die zweite Vorsitzende Gabriele Reinders vor dem Karl-Hohlmann-Haus.

Der Bürger- und Verkehrsverein Rüttenscheid feiert Jubiläum. Die ihm verbundene Stiftung konnte bereits 300 000 Euro für kranke und behinderte Kinder ausschütten. Für die Zukunft will der Verein ein zweites Haus für Menschen mit Behinderung einrichten.
Als der Bürger- und Verkehrsverein Rüttenscheid (BVR) vor 60 Jahren gegründet wurde, war Hilfe oberstes Gebot. Die Menschen litten Not, versuchten, die Nachwirkungen des Krieges in den Griff zu bekommen. Damals rief Karl Hohlmann den Verein ins Leben. Seine Überzeugung: „Des Nächsten Leid zu lindern hilft, das eigene zu vergessen.“
Noch heute sind Hilfe und Unterstützung für die Rüttenscheider die wichtigsten Ziele des überparteilichen Vereins, der aktuell rund 100 Mitglieder hat. Eng mit dem Verein verknüpft ist die Stiftung Rüttenscheid, die 1970 ins Leben gerufen wurde.

… weiter geht es mit dem Bericht von Elli Schulz auf

http://www.derwesten.de/staedte/essen/sued/60-jahre-engagement-fuer-die-menschen-id6191013.html